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Vanille-Hörndl sind der Gipfel (von Barbara@Gantenbein.de)
       
Der Schweiß ran ihr vom Hosenbund zwischen die Pobacken. Das leichte Hemd klebte ihr am Körper und sie dachte daran, wie ihre Füße riechen würden, wenn sie am Abend die verstärkten Wandersocken und die Bergstiefel ausziehen würde.

Sie hasste diese Touren, aber diesmal ging es nicht anders. Früher, ja früher war sie liebend gern auf die Berge gegangen. Da waren sie auch nur zu zweit unterwegs gewesen, und Georg war noch richtig nett gewesen. Vielleicht nicht mehr liebevoll oder aufmerksam, aber immerhin nett.

Heutzutage war es eine Tortur, und wenn es irgend ging fand sie einen Grund, drunten zu bleiben im Hotel. Aber heute musste sie mit, und wenn sie ehrlich war, dann wollte sie es auch. Sie wollte sehen, was für ein Gesicht er machen würde, wenn es passierte. Ob er es überhaupt noch mitkriegen würde. Und ob er kapieren würde, dass sie dahinter steckte.

Es war nicht so, dass sie sich wirklich darauf freute. Aber es würde eine Erleichterung sein, eine Befreiung, und im übrigen völlig unumgänglich.

Die Sonne knallte ihr ins Genick. Das hatte sie am frühen Morgen schon geahnt, obwohl sie vor Sonnenaufgang aufgebrochen waren. Jedenfalls hatte sie vorsichtshalber Sonnenschutzfaktor 18 aufgetragen. Ihre helle Haut, typisch für eine echte Blondine, vertrug die Sonne nicht mehr so gut wie früher. Heute wurde sie eher rot als braun, was Georg dazu veranlasste, sie „Kochwurst“ zu nennen. Nicht nur die Farbe, auch ihre immer rundlicheren Formen waren damit gemeint. Fies war es trotzdem.

„Er tut mir nicht leid“, dachte Angelika, während er so vor ihr bergan stieg. Sie schaute auf seinen immer noch knackigen Po, die sehnigen Beine in der Hightech-Mikrofaser-Wanderhose, seinen gleichmäßigen, unangestrengten Gang. Für seine 51 sah er noch verdammt gut aus. Das war ja eben ein Teil des Problems.

Seine dunklen Haare waren so dicht wie vor zwanzig Jahren, die Augen so strahlend Blau, der Teint rund ums Jahr kräftig gebräunt.

„Wie ein Skilehrer“, dachte sie, „und so benimmt er sich auch.“

Die Touris hinter ihr keuchten schon ganz ordentlich. Lange bevor sie die Baumgrenze passiert hatten, war ihnen die Lust am Plaudern vergangen.

Angelikas Füße stiegen wie von selbst voran. Sie schwitzte zwar, aber sie fühlte sich noch fit. Ja, es stimmte schon, sie hatte zugenommen. 16 Kilo seit ihrer Hochzeit, um genau zu sein. Und Georg lies fast keinen Tag vergehen, ohne sie daran zu erinnern.

„Meine Dicke“, sagte er – nicht zärtlich, sondern verächtlich – oder „das Tönnchen“. Erst heute früh, beim gemeinsamen Frühstück, bevor sie aufgebrochen waren zu ihrer Bergtour, da hatte er, wie immer, vor allen Gästen zu ihr gesagt: „Na, Miss Molly, bist du auch sicher, dass du genug gegessen hast? Du weißt ja, es gibt erst in vier Stunden wieder was. Nicht, dass du vom Fleisch fällst ...“ Und, zu den anderen Gästen gewandt: „Sieht sie nicht aus wie ein echtes bajuwarisches Weib? Dabei ist sie ein Fischkopp! Hätten sie nicht gedacht, oder? Eigentlich würd’ die Vroni ja viel besser passen ...“

Und sie hatte, wie immer, so getan, als wäre es nur eine Frotzelei. Nicht ernst gemeint. Etwas, worüber man lächeln könnte. Dabei war ihr das Lachen schon lange vergangen.

Die Hussmanns aus Bielefeld hatten einen betretenen Blick gewechselt. Sie waren Stammgäste, kamen seit über zehn Jahren. Blieben jedes Mal zwei Wochen, immer die ersten beiden Juniwochen. Als einzige dieser Gruppe kannten sie die Tour bereits. Genau wie sie Georgs Tour mittlerweile kannten ...

Mit Renate Hussmann hatte Angelika sich über die Jahre angefreundet, und einmal, es musste so vor einem Jahr gewesen sein, da hatte Renate sie gefragt: „Sag mal, ist das nicht schrecklich für dich, wenn Georg dich immer so, na ja, so runtermacht? Und immer wieder mit der Vroni anfängt?“

„Weißt du“, hatte Angelika geantwortet, „er meint es nicht so, und das mit der Vroni, das ist nichts Ernstes.“ Selbst vor Renate hatte sie nicht zugeben können, dass Georg es mindestens so gemein meinte, wie es klang. Und dass die Vroni tatsächlich eine ernsthafte Bedrohung werden konnte.

„Er steigt halt jedem Rock hinterher, er kann nicht anders“, hatte sie ihn sogar noch in Schutz genommen. „Das Fensterln, das haben die hier im Blut, das darf man nicht persönlich nehmen.“

Als sie ihn kennen gelernt hatte, war er anders gewesen. Auf der Hotelfachschule in Lausanne war das. Da waren sie beide fremd, er hatte keinen Heimvorteil. Niemanden, den er beeindrucken wollte, vor dem er zeigen musste, was für ein toller Hecht er sei.

Da war er entspannt, fröhlich, ein ganz anderer Typ.

Sie hatte sich sofort in ihn verliebt. Wie ungefähr zwanzig andere Hotelfachschülerinnen. Warum er ausgerechnet sie genommen hatte, die Norddeutsche, die so ganz anders war als er, der Urbayer, hatte sie sich nie gefragt. Ob das gut gehen könnte auch nicht.

Jetzt gingen die Hussmanns direkt hinter ihr, dahinter die Eickes aus dem Sauerland und zum Schluss die Pennborns aus Friedberg. Die Eickes waren zum ersten Mal da, die Pennborns hatten schon vor zwei Jahren ihren Urlaub hier verbracht. Sie waren begeistert gewesen, damals, von allem. Der traumhaften Landschaft, den Bergen, dem gepflegten, persönlichen Hotel.

Das immerhin musste man Georg lassen: er war ein sauguter Hotelier. Einer, den die Gäste sofort in ihr Herz schlossen. Der jeden Wunsch erahnte, und falls er doch mal einen nicht vorausgesehen hatte, schleunigst erfüllte. Er war ein Vollblutgastronom, und er liebte seinen Job. Für ihn war das Hotel sein Leben.

Als er es vor 17 Jahren von seinen Eltern übernommen hatte, war es ein besseres Gasthaus gewesen. Schön gelegen, einigermaßen gut in Schuss und ansonsten ziemlich rustikal.

Georg hatte es komplett umgekrempelt. Behutsam renoviert und angebaut, die Zimmer auf den neuesten Stand gebracht getreu seinem Motto „soviel Hightech wie nötig, soviel Urigkeit wie möglich“, er hatte einen Klassekoch eingestellt, den Service perfektioniert.

Im letzten Jahr hatte er dann noch einen Wellness-Bereich integriert, seitdem galt sein Haus endgültig als erste Adresse.

Aber was ihn eigentlich auszeichnete, war, wie er mit den Gästen umging, auf sie zuging, sie umsorgte. Diese Wanderung heute war ein gutes Beispiel: wo sonst nahm sich der Chef persönlich die Zeit, seinen Gästen die schönsten Bergtouren zu zeigen?

Den Eickes hatte er sogar noch einen Regenschutz geliehen, falls das Wetter umschlagen sollte, und dem dicken Herrn Pennborn sein zweites Fernglas. Er kümmerte sich eben um alles. Außer um Angelika.

Die verlies nun hinter ihm den Bergpfad und begann, das steilere, von einem Drahtseil gesicherte Stück hinaufzusteigen.

Die Hussmanns waren ein Stück zurück geblieben, die beiden anderen Paare noch mehr.

Bald würden sie anfangen müssen, zu klettern. Georg hatte immer noch kein nasses Haar. Angelika lief der Schweiß in kleinen Rinnsalen von den Schläfen, in die Augen, zwischen die Brüste. Ihre Beine begannen, schwerer zu werden.

Drei Stunden waren sie nun schon unterwegs, noch eine bis zur Mittagsrast auf dem Gipfel.

Sie waren gut voran gekommen, vielleicht würden sie den Gipfel sogar etwas früher erreichen. Nicht, dass das etwas geändert hätte. Langsam wurde Angelika unruhig.

Sie trat auf einen Stein und kam ins Rutschen, konnte sich gerade noch fangen.

„Ich muss aufpassen“, sagte sie sich. „Ich darf mir nichts anmerken lassen.“

Vorn drehte Georg sich kurz um und zischte ihr zu: „Nun sieh doch hin, wo du hintrittst! Das fehlt mir noch, dass du dir ein Bein brichst.“

„Mir auch“, dachte Angelika. „Dann kann ich meinen ganzen schönen Plan in der Pfeife rauchen.“

Es würde Stunden dauern, hier eine Verletzte zu bergen. Einer von ihnen müsste absteigen ins Tal, um Hilfe zu holen. Ein Handy hatte keiner dabei. Georg hasste die Dinger.

„Die Schrille der Handys zerstört die Stille der Berge“, hatte er am Morgen beim Frühstück gesagt und seine Gruppe gebeten, auf keinen Fall ein Telefon mit zu nehmen. Selbst ausgeschaltet duldete er keine Handys auf seinen Touren.

Das war etwas, was Angelika überhaupt nicht verstehen konnte. Sie hatte sich sogar, ganz gegen ihre Natur, mit ihm darüber gestritten. Das war gewesen, nachdem im letzten Sommer ein Gast mit einem Herzanfall zusammengebrochen war und nur deshalb rechtzeitig ins Krankenhaus gekommen war, weil eine Gruppe anderer Wanderer Telefone dabei hatte und Hilfe rufen konnte.

„Du musst es doch nur anschalten, wenn ein Notfall eintritt“, hatte sie gesagt, „stell dir vor, der Mann wäre gestorben!“

„Ist er aber nicht“, hatte Georg entgegnet, „und ich will die Dinger nicht, und damit Ende der Diskussion.“

Wenn er das sagte, braucht man nicht weiter zu reden. Dann hatte er dichtgemacht, egal ob im Recht oder Unrecht.

Georg war auf einem kleinen Plateau stehen geblieben. Einer nach dem anderen kamen die Touris angekeucht. Verschwitzt, mit roten Gesichtern und müden
Augen. Über ihren Köpfen zischten Bergdohlen durch die Luft, ssssssch machten ihre Schwingen.

Renate Hussmann setzte ihre Trinkflasche an, und Georg warnte sie: „Denken sie dran, wir müssen auch wieder runter, und oben gibt’s keinen Wasserhahn. Da ist nur Aussicht, sonst nichts.“

„Aber was für eine Aussicht!“, dachte Angelika.

Die Eickes griffen nach ihren Lunchpaketen. „Warten sie, bis wir oben sind“, sagte Georg, „Picknick mit Blick ist doch viel schöner.“

Georgs Lunchpakete waren keine Null-Acht-Fünfzehn-Pakete, sie waren berühmt. Echte Schmankerl. Eine kernige Brotzeit mit luftgetrocknetem Schinken, dreierlei Hartwurst, zweierlei Bergkäse, verschiedenen Brotsorten und Brezn, Radis und eingelegten Tomaten. Das ganze verpackt in Leintücher mit weißblauen Rauten, die man vor sich ausbreiten konnte wie ein Tischtuch.

Wenn er selbst eine Tour führte, musste immer noch eine Überraschung mit, etwas Süßes. Am liebsten hatte er Vanille-Hörndl, die ließen sich besser transportieren als Kuchen, konnten nicht schmelzen wie Schokolade und sahen edler aus als normale Kekse.

Natürlich mussten die Vanille-Hörndl aus der hoteleigenen Küche kommen, gebacken ausschließlich mit Mandeln, weil er gegen Haselnüsse extrem allergisch war.

Heute hatte Angelika eine ganze Tüte frischer Hörndl in ihrem Rucksack.

Die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung, nicht ohne dass Georg vorher zu Angelika gesagt hätte: „Jetzt hast du fast so eine frische Gesichtsfarbe wie die Vroni.“

„Verfluchte Vroni!“, dachte Angelika. Seit sie aufgetaucht war im Hotel, war es rapide bergab gegangen zwischen Georg und ihr. Nicht, dass ihre Ehe vorher noch ein echter Knaller gewesen wäre. Aber man hatte sich arrangiert, lebte mit einigem Anstand nebeneinander her.

Darüber, dass Georg seit Jahren jeder willigen alleinreisenden Frau seinen ganz besonderen, privaten Zimmerservice anbot, hatte sie gelernt, hinweg zu schauen. Schließlich waren die Frauen nur ein paar Tage oder Wochen da und dann wieder weit weg. Und ihr war es lieber, er beschlief Fremde, als dass er, mit dem halben Dorf fremdging. Sie hatte es so satt, die mitleidigen Blicke der Nachbarn zu ertragen.

Aber mit der Vroni, das war anders. Als Rezeptionistin hatte sie bei ihnen angefangen, ein fesches Mädel, frisch von der Hotelfachschule. Sehr hübsch, sehr klug, sehr höflich. Und sehr beeindruckt von Georgs Charme. Den hatte er, wenn er wollte, ohne jeden Zweifel.

Es hatte nicht lange gedauert, da hatte er sie im Bett. Nur anders als sonst wurde die Vroni ihm nicht langweilig. Im Gegenteil. Mehr und mehr Zeit verbrachte er mit ihr, bis wirklich jeder gemerkt hatte, was gespielt wurde.

Angelika wurde nervös. Eine Scheidung war das Letzte, was sie wollte. Sie würde da stehen ohne alles. Ihre ganze Energie hatte sie in das Hotel gesteckt, hatte sich verliebt in das große Haus, das Dorf, die Gegend. Nichts würde ihr bleiben. Und das mit knapp Fünfzig!

Als sie geheiratet hatten, bestand Georg auf einem Ehevertrag. Und da stand in schönen Worten drin, dass ihr nichts gehörte. Nur im Todesfall hatte er sie als Alleinerbin eingesetzt.

Wenn sie Kinder bekommen hätten, dann wäre alles anders gewesen. Aber so?

So blieb ihr nur übrig, Georg zu ertragen. Was sie auch irgendwie schaffte, bis ihr der Patissier, als er rausflog, zuflüsterte, die Vroni sei schwanger. Der hatte auch was gehabt mit der Vroni, vor Georg, aber die hatte ihn schließlich abblitzen lassen, wegen ihm. Und als Georg das mitkriegte, flog der Patissier natürlich raus.

Das war vergangenen Montag.

Seitdem hatte sie nachgedacht. Und einen Einfall gehabt.

Jetzt würde es nicht mehr lange dauern, bis sie ihre Idee in die Tat umsetzen konnte. Vorsichtig Hand über Hand und Fuß über Fuß setzend kletterte sie die letzten Meter bis zum Gipfel. Die Hussmanns waren ihr dicht auf den Fersen, die Eickes und die Pennborns kämpften noch weiter unten mit dem Aufstieg.

„Lieber Gott“, dachte Angelika, „es ist eine unchristliche Bitte, aber lass außer uns keinen da oben sein.“

Der Platz vor dem Gipfelkreuz war leer. Die Hussmanns schauten mit einem zufriedenen Seufzer um sich.

„Fantastisch ist es hier“, sagte Renate, „unglaublich schön.“

„Und so friedlich“, fügte ihr Mann hinzu.

Inzwischen waren auch die Eickes und die Pennborns oben angekommen.

„Ein Traum“, meinte der dicke Pennborn und packte Georgs Fernglas aus.

„Sieh mal, ist das eine Gams?“

Georg nahm ihm das angebotene Fernglas aus der Hand, stellte scharf und sagte: „Tatsächlich“ , und zu den Eickes gewandt, „das müssen Sie sich ansehen.“ Dann drehte er sich zu Angelika und sagte: „Das waren noch Zeiten, als du so behände warst.“

Angelika drehte sich um, als hätte sie nicht gehört und begann, ihren Lunch auszupacken. Die anderen schlossen sich ihr an, um das peinliche Schweigen zu überbrücken.

„Unglaublich, diese Wurst“, schwärmte Pennborn und die Eickes waren sich einig, noch nie so guten Bergkäse gegessen zu haben.

„Sehen sie die Alm da unten?“, fragte Georg und als die Eickes nickten setzte er hinzu „da kommt er her. Das ist eine ganz kleine Käserei, die arbeiten wie vor hundert Jahren. Nur für uns!“

„So was könnt ich öfter haben“, sagte Renate, als alles aufgegessen war, „nur eins fehlt noch zum perfekten Lunch: was Süßes ...“

„Angelika!“, Georgs Befehlston kam ihr ausnahmsweise Recht, richtiggehend ersehnt hatte sie diesen Moment.

Rasch packte sie die perfekt geformten Vanille-Hörndl aus.

Die Gäste griffen erfreut zu, während Georg mit einem Zwinkern erklärte: „ Geheimes Hausrezept, die macht unser Patissier selbst“, und zu Angelika „ich hoffe, der neue Mann sagt es nicht weiter. Mal sehen, was er drauf hat.“

Georg hatte sein zweites Vanille-Hörndl gerade zur Hälfte gegessen, als er begann, schwer zu atmen und Rot anzulaufen.

„Oh Gott,“ keuchte er, „Haselnüsse ...“

Danach sagte er nichts mehr. Aber wie er Angelika anschaute, das ging ihr dann doch nach.

Die Hussmanns, die Eickes und die Pennborns sagten, unabhängig voneinander, vor der Polizei aus, dass alles rasend schnell gegangen sei. Georg war erstickt, bevor man ihn ins Tal schaffen konnte. Eine allergische Reaktion auf die Haselnüsse in den Vanille-Hörndl. Und ohne Handys hatte man nicht mehr rechtzeitig einen Notruf absetzen können.

Angelika gab zu Protokoll, dass sie sicher gewesen sei, ihr Mann hätte den neuen Patissier über seine Allergie informiert.

Vroni brach mit einem Weinkrampf zusammen.

Nur Renate Hussmann sagte Abends an der Bar leise zu Angelika: „Das Originalrezept für die Vanille-Hörndl ist eh besser als Georgs geheimes es je war ...“



Rezept für Vanille-Hörndl:

50 g fein geriebene Mandeln, 50 g fein geriebene Haselnüsse, 280 g Mehl, 70 g Zucker, 1 Prise Salz, 200 g Butter, 2 Eigelb (Eiweiß für ein anderes Gebäck verwenden).
Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Zucker, Salz und kalte, in Flöckchen geschnittene Butter, sowie die Eigelb auf einem Backbrett oder mit dem Mixgerät (Rührhaken) zu einem Mürbteig verkneten. Diesen in Alufolie gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen auf 190 Grad vorheizen, den Teig in dicke Scheiben schneiden, kleinere Stücke abbrechen, zu fingerdicken Röllchen formen, in 5 cm lange Stücke schneiden und zu Hörnchen biegen.
Auf der mittleren Schiene 10 Min. goldgelb backen. 5 Päckchen Vanillezucker und 1/2 Tasse Puderzucker mischen und die noch warmen Hörnchen vorsichtig darin wenden.

 

       

 

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